Im Bereich der Investmentimmobilien wird zwischen verschiedenen Risikoklassen unterschieden, um Immobilien hinsichtlich ihres Renditepotenzials, ihres Risikos und ihres Entwicklungspotenzials einzuordnen. Zu den bekanntesten Kategorien zählen Core, Core+ und Value-Add Immobilien.
Core Immobilien gelten als besonders sichere und stabile Anlageobjekte. Sie befinden sich meist in sehr guten Lagen, sind langfristig vermietet und verfügen über bonitätsstarke Mieter. Aufgrund geringer Leerstandsrisiken und eines niedrigen Instandhaltungsaufwands bieten sie stabile und planbare Mieteinnahmen. Die Rendite fällt dabei im Vergleich zu anderen Investmentstrategien meist geringer aus.
Core+ Immobilien bieten neben stabilen Erträgen zusätzliches Optimierungspotenzial. Häufig bestehen kleinere Leerstände, kürzere Mietvertragslaufzeiten oder Modernisierungsmöglichkeiten. Durch aktives Management können Mieteinnahmen und Immobilienwerte weiter gesteigert werden. Daher verbinden Core+ Objekte eine solide Basis mit attraktiven Entwicklungschancen.
Value-Add Immobilien weisen hingegen einen höheren Entwicklungs- oder Revitalisierungsbedarf auf. Typisch sind Leerstände, Instandhaltungsstau oder eine notwendige Neupositionierung am Markt. Durch Modernisierung, Neuvermietung oder Umstrukturierung kann jedoch erheblicher Mehrwert geschaffen werden. Aufgrund des höheren Risikos bieten Value-Add Investments meist auch höhere Renditechancen durch einen geringeren Einstiegspreis.





